Projekttutorien sind in Sicht

Die „AG Projekttutorien“, die sich zum OSI-Institutstag gebildet hat, kann erste Erfolge vermelden: Der „Runde Tisch“ der Freien Universität unterstützt nach einem Beschluss vom 18. Januar 2009 die Einrichtung eines Projekttutorienprogramms an der FU. Im Akademischen Senat soll demnächst eine Vorlage eingebracht werden, die die Einrichtung von Projekttutorien begrüßt und eine Kommission zur näheren Ausarbeitung einsetzt. Die FU-Besetzerinnen hatten im November die Wiedereinführung gefordert, Studierende aus anderen Fachbereichen hatten sich im Bildungsstreik unserer AG angeschlossen.

Was sind Projekttutorien?
Projekttutorien sind von Studierenden organisierte und geleitete Projekte, sie werden von der Universität aus zentralen Mitteln finanziert. Ein Projekttutorium wird wie eine studentische Hilfskraftstelle vergütet. Vorgesehen ist, dass mindestens zwei Studierende ein Projekttutorium leiten. Projekttutorien sollen interdisziplinär ausgerichtet sein. Dabei sollen sie Raum schaffen für Themen, die im regulären Lehr- und Forschungsbetrieb nicht auftauchen, besondere Beachtung sollen kritische Perspektiven finden. Angestrebt wird eine hierarchiefreie Arbeitsweise der Teilnehmenden.

Wie sollen Projekttutorien organisiert werden?
Die Projekttutorien sollen FU-weit über eine zentrale, fachbereichsunabhängige Institution verankert werden. Eine Kommission, die zur Hälfte aus studentischen Vertretern und zur Hälfte aus Professoren und Vertretern des Mittelbaus besteht, entscheidet, welche Projekttutorien bewilligt werden. Prinzipiell sollen Projekttutorien als Studienleistung anrechenbar sein.

Nähere Informationen:
Internetpräsenz der „AG Projekttutorien“ beim „Runden Tisch“